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Freitag, 21.09.2007 bis Mittwoch 17.10.2007

auf der Osterinsel ab Samstag, 13.10.2007

Freitag, 21. September 2007

Morgens um acht landen wir in Santiago de Chile, heben Geld ab und steigen in den blauen Bus. Unterwegs fragen wir Mitfahrende in gebrochenem Reisefuehrerspanisch, wo wir wohl aussteigen muessen. Es klappt!

Wir finden unser Rotes Haus - La casa roja - problemlos und koennen unverzueglich unser tolles Zimmer beziehen.



Dann erkundigen wir die Stadt zu Fuss und legen so mehrere Kilometer zurueck. Am besten gefaellt mir die Fussgaengerzone mit dem Plaza de Armas und der Kathedrale. Zudem beeindruckt mich die Hilfsbereitsschaft der freundlichen chilenischen Bevoelkerung.

Nach einem feinen Mittagessen auf dem Zentralmarkt mit frischem Fisch, Gemuese- und Fruchtstaenden, inmitten Einheimischer, fuehle ich mich hier nun definitiv wohl.

Doch fit sind wir beide laengst nicht mehr. Wir schlendern also am fruehen Nachmittag in unser Hotel zurueck, waschen erstmals und essen dann schmackhaftes Obst zum Znacht. Und dann endlich gibt es die wohlverdiente Bettruhe, denn wir wollen ausgeschlafen sein fuer unseren zweiten Tag in dieser spannenden Stadt.

Samstag, 22. September 2007

Nach einem gigantischen Fruehstueck de la casa organisieren wir zuerst das Billet fuer den Nachtbus nach La Serena, sechs Stunden noerdlich von Santiago. Dort wollen wir naemlich als naechstes hin.

Anschliessend fahren wir mit Metro und Bus ins nahegelegene Majpotal, wo wir mitten in der Pampa aussteigen und dann doch noch einen Wasserfall und eine Pumadame - eingezaeunt natuerlich - besichtigen koennen.



Zurueck in der Stadt suchen wir nach etwas Essbarem. Der Fischmarkt hat aber schon zu und deshalb gibt es halt heute eine Pizza.

Und nun bin ich im Internet und schreibe diese Zeilen und Iris ist noch ein wenig am Lesen.

Morgen wollen wir frueh aufstehen und mit dem Bus in die Hafenstadt Valparaiso gelangen und um 23.10 Uhr faehrt dann der Nachtbus ab.

Sonntag, 23. September 2007

Wir sind zurueck in der Herberge und haben noch kurz Zeit, ins Internet zu gehen, bevor wir uns auf den Weg zum Nachtbus nach La Serena machen muessen.

Heute waren wir im wunderschoenen Valparaiso, einer Hafenstadt rund 120 Kilometer von Santiago de Chile entfernt. Ein Luxuscar fuhr uns dahin. Valparaiso mit seinen Ascensores hat uns sehr gefallen. Von den Huegeln, die man mit den Liften befahren kann, hat man eine tolle Aussicht ueber den Hafen und die ganze Stadt.

Beim Herunterschlendern haben wir dann Mauritius Araya kennen gelernt. Er und seine Kuenstlerkollegen bemalten gerade eine Hausfassade. Da sein Bruder in Genf wohnt und mit einer Schweizerin verheiratet ist, kamen wir schnell ins Plaudern - auf Franzoeschisch selbstverstaendlich, das Spanisch ist uns ja noch nicht so gelaeufig. Er hat uns dann wertvolle Tipps gegeben und uns erlaubt, das geschossene Bild zu veroeffentlichen.



Anschliessend bummeln wir noch durch Valpariaso und nehmen dann dank der netten Hilfe einer Einheimischen den Bus nach Vino del Mar, dem mehrbesseren Dorf in der Naehe. Dort gefaellt es uns nicht unbedingt so gut, nur die Pelikane, die wir von weitem sehen, begeistern uns. Wir nehmen uns also vor, weiter Pelikane in Natura zu suchen! Doch dieses Vorhaben muessen wir auf ein anderes Mal verschieben, muessen wir doch langsam zurueck nach Santiago.

Bevor wir unser Gepaeck nun hier abholten, hatten wir uns noch einen Schlummertrunk im Vergnuegungsviertel Bellavista in Santiago genehmigt, damit wir dann ja auch gut schlafen koennen im Nachtbus.

So, und nun machen wir uns auch schon auf den Weg.

Wir melden uns dann wieder mal aus La Serena.

Montag, 24. September 2007

Der Nachtbus sah sehr vielversprechend aus, hatten wir doch dreimal mehr Platz als im Flugzeug! Puenktlich um 23.10 Uhr faehrt der Bus nach La Serena ab.

Um sechs Uhr steigen wir in La Serena aus dem Bus. Hundemuede begeben wir uns begleitet von Strassenhunden zur Plaza, wo wir auf einer Bank eine Banane fruehstuecken und warten bis es hell ist. Um sieben gehen wir dann beim Hostal el Punto laeuten und werden herzlich von einer Deutschen empfangen.

Nach ausgiebigem, oberkoestlichem Fruehstueck mit superfeinem Brot, Kaese und Schinken, einer Dusche und mit neuen Kleidern machen wir uns gutgelaunt auf zur Stadtbesichtigung, welche nicht viel zu bieten hat. Der fruehmorgendliche Platz sieht jedoch mit Menschen viel freundlicher aus.

Schlussendlich liegen wir am Meer und geniessen das Ausspannen, teilweise mit hundlicher Begleitung.

Dienstag, 25. September 2007

Heute haben wir extremes Glueck. Wir konnten mit einem Fuehrer auf die 120 Kilometer entfernte Isla Damas gehen. Er holte uns beim Hostal ab und wir durchquerten mit dem Minivan die wunderschoene Gegend noerdlich von La Serena - der Anfang oder das Ende der Wueste, je nach Sichtweise :-)

Anfangs war die Landschaft eher gruen, dann hatte es nur noch Kakteen, die auch immer seltener wurden. Mir gefaellt diese huegelige, fremde Umgebung sehr. Unterwegs treffen wir wilde Esel. Die freilebenden Lamas wollen uns leider nicht zeigen.

Bei einem Hafen angekommen, besteigen wir ein Fischerboot und machen uns auf die Suche nach Delfinen. Wir hatten extremes Glueck, denn die Meeressaeuger zeigten sich nicht nur, sie sprangen sogar neben unserem Boot aus dem Wasser. Dieses Herausspringen dient der Kommunikation. Toll!!!





Anschliessend schaukel wir um die drei Inseln und schauen den Seeloewen, Pelikanen und den wenigen Pinguinen zu. Die meisten der putzigen Humboltpinguine sind auf der Rueckseite der Insel am Brueten und da die Isla Damas ein Naturschutzgebiet ist, lassen wir sie da auch in Ruhe.

Nach einem Spaziergan auf der Insel fahren wir zu einem Restaurant und essen Thonsalat auf Avocado (Tom, das werde ich zuhause auch mal machen :-) und fritierten oder gebratenen Flunder mit Reis. Mmm.

Am Abend gehen wir noch auf den Markt in La Serena, ins Internetcafe um die Ecke, unter die Dusche und ins Bett.

Morgen wollen wir mit einem ausgewandertem Schweizer in den Nebelwald und anschliessend fahren wir mit dem Nachtbus weiter in den Norden. Unser Ziel ist San Pedro de Atacama. Ob es da Internet gibt? Wir lassen uns ueberraschen.

Mittwoch, 26. September 2007

Heute waren wir mit dem Schweizer Daniel unterwegs. Zuerst fuehrte er uns in ein Tal, wo wir alte Einritzungen in Steine sahen und herumkletterten. Anschliessend fuhr er uns zum Nebelwald, der nur dank der Humboltstroemung vom Suedpool besteht. Das kalte Wasser kuehlt die Luft ab, so dass sie weniger Feuchtigkeit speichern kann und es bildet sich Nebel, der sich in den Blaettern verfaengt und als Wasser zu Boden faellt. Spannend!

Anschliessend an die Tour fahren wir im Nachtbus sechzehn Stunden in den Norden.

P.s. Der neben mir ist breit und stinkt...schnarcht aber nur leicht.

Donnerstag, 27. September 2007

Ivan, wie mein Busnachbar heisst, kommt aus Antofagasta und ist Lastwagenchauffeur, wie er mir erzaehlt. Ich kann ihm leider nicht viel von mir berichten.Nachmittags um vier kommen wir endlich in San Pedro de Atacama an. Die Fahrt war viel zu lang, das machen wir nicht mehr!

Die Gegend hier ist sensationell. Das Dorf ist sehr klein, es hat nur 2000 Einwohner und ist total touristisch.

Wir teilen uns ein Zimmer mit Ingrid und Alexandra aus dem Wallis. Gemeinsam gehen wir gemuetlich essen und diskutieren die Plaene fuer die kommenden Tage.

Freitag, 28. September 2007

Ausgeschlafen machen wir uns auf, um so einiges zu organisieren: Viertagestour nach Bolivien, Geld wechseln - Pesos in Bolivar, Bustransfer nach Calama und Flug von Calama nach Puerto Montt im Sueden. Leider klappt das mit dem Flug buchen per Internet nicht, was wir aber erst spaeter erfahren werden.

Spaeter goennen wir uns noch gemeinsam die Tour ins Valle de la Luna. Nach vielen Fotos und viel Staunen geniessen wir den Sonnenuntergang auf einer grossen Duene. So romantisch...

Samstag, 29. September bis Dienstag, 2. Oktober 2007

Unsere viertaegige Bolivientour

Zuerst fahren wir zur chilenischen Grenze, die gerade in San Pedro de Atacama ist. Die bolivische Grenze ist hoch oben hinter dem Vulkan Licancabur (5960 M. ue. M.) Wir steigen extrem schnell auf extreme Hoehe, was nicht alle so gut vertragen werden. Mir ist es am dritten Tag extrem uebel, Ingrid am vierten und Iris am Tag nach der Reise. Nur Alexandra ist wirklich hoehentauglich...

Mit uns auf Tour ist unser Fahrer Roland und ein Paar aus Suedafrika, Marna und Gert.

Am ersten Tag fahren wir auf ruetteliger Strasse mit dem Jeep nach Uyuni. Unterwegs halten wir nur schnell bei der Laguna Colorada und als ein anderer Jeep eine Panne hat. Unser sozialer Fahrer leiht ihm natuerlich unser Reserverad. Das freut uns, macht uns aber auch nachdenklich...

Abends kommen wir muede in Uyuni an, gehen essen und dann sofort ins Bett.

Am zweiten Tag koennen wir unseren Ausflug dann aber richtig geniessen. Erstmals schlendern wir in der Stadt auf dem Sonntagsmarkt herum und lassen die fremde Kultur auf uns wirken. Dann faehrt uns Roland in die Salzwueste - Salar de Uyuni - und zur Isla de Pescado. Dort essen wir und dann besteigen wir mal den Kakteenhuegel der Insel. Anschliessend schiessen wir viele Fotos, vorallem mit optischer Taeuschung. Ich bin hinten rechts.



Wir sind eine tolle Gruppe und haben es immer lustig zusammen. Nur das Uebernachten klappt nicht so gut, aber das liegt nicht an uns, sondern an den einfachen Unterkuenften, die wir zugewiesen bekommen. Einmal schlafen - oder versuchen es zumindest - auf einer Matraze aus Karton.

An den beiden letzen Tagen unserer Tour besichtigen wir verschiedene Lagunen und treffen immer wieder auf Flamingos, die auf ihren stelzigen Beinen einfach putzig aussehen. Und schlussendlich fahren wir bei Sonnenaufgang zu den Geysiren und Iris nimmt ein Bad in einer heissen Quelle.

Wir sind froh, als wir nach vier Tagen wieder auf angenehmer Hoehe (2400 M. ue. M.) angekommen sind, doch die unvergessliche Landschaft wird uns immer in Erinnerung bleiben.

Am selben Abend fahren wir noch mit dem Bus nach Calama und uebernachten da ein letztes Mal mit Alexandra und Ingrid aus dem Wallis.

Mittwoch, 3. Oktober 2007

Spontan haben wir uns entschieden, da unser Flug ja wie bereits geschrieben uebers Internet nicht gebucht werden konnte, einfach mal fruehmorgens mit den beiden Wallisergirls zum Flughafen zu fahren. Wie der Zufall es so will, haben wir gerade um halb acht einen Flug nach Puerto Montt gekriegt und das zu einem sensationellen Preis. Danke Ingrid und Alexandra nochmals fuers Uebersetzen! :-)

In Antofagasta sind wir dann zwischengelandet und durften einfach im Flugzeug sitzen bleiben und fuehlten uns somit mehr in einem Bus als in einem Flugzeug. Kurz nach dem Mittag sind wir gut und gluecklich in Puerto Montt gelanden und haben das Gefuehl in einem anderen Land zu sein. Von der Wueste in die gruene Natur. Was fuer ein Wechsel!

Ein Sammeltaxi bringt uns in unsere Unterkunft (Tipp fuer Ingrid und Alexandra: Residencial Urmeneta), wo wir von einer "Mamma" herzlich empfangen werden. Hier gefaellt es uns. Wir beginnen uns mal wieder richtig zu waschen und anschliessend saeubern wir unsere schmutzige Kleidung.

Wir werden hier einige Tage verbringen und melden uns dann wieder, wenn wir was erlebt haben.

Donnerstag, 4. Oktober 2007

Es regnet in Puerto Monnt und wir verbringen den Tag hauptsaechlich am Fischerhafen. Die Maenner verarbeiten und verkaufen den Fang und die Frauen kochen in kleinen Restaurants fuer die Gaeste. Frischer als hier gibt es wohl kaum irgendwo Fisch und Meeresfruechte zu essen. Das wollen wir uns natuerlich nicht entgehen lassen und bestellen bei Rosita die Hausspezialitaeten. Iris isst schlussendlich Curanto - Muscheleintopf mit Kartoffeln, Fleisch und Wurst - und ich versuche mich an einem Teller mit Kaese und Tomaten ueberbackenen Venusmuscheln. Iris isst zum ersten Mal Muscheln und schlaegt sich tapfer, fuer mich ist es das zweite Mal. Die riesigen Portionen schaffen wir aber bei bestem Willen beide nicht.

Schlussendlich organisieren wir an diesem Tag noch die Tour auf die Insel Chiloe und geniessen dann endlich mal wieder eine heisse Dusche.

Freitag, 5. Oktober und Samstag, 6. Oktober 2007

Wir entscheiden uns, einmal auf der Insel zu uebernachten und zwar im groessten Ort Castro. Der Bus und die Autofaehre bringen uns dahin.

Castro gefaellt mir. Es hat eine Kathedrale, die innen ganz aus Holz ist, und am Meeresarm unten viele Restaurants und einen Markt. Speziell fuer diese Ortschaft sind die Haeuser am Wasser, die auf Pfaehlen stehen.



Nach der Uebernachtung fahren wir fruehmorgens mit dem Bus nach Ancud, einem weiteren Fischerdorf auf der Insel Chiloe.



Dort wollen wir vorallem die Pinguine nochmals aus der Naehe sehen. Wir werden ueber holprige Strassen zu einem abgelegenen Ort gefahren, wo uns zwei Fischer mit Gummistiefel ausruesten und uns zu den Pinguinen bringen. Vom Boot aus koennen wir sie diesmal von Nahem betrachten.

Hier bei Ancud hat es zwei Sorten Pinguine, die zum Brueten hierhin kommen. Die Humboldt-Pinguine schwimmen dann im Sommer in den Norden bis Peru und Ecuador und die Magellan-Pinguine ziehen dann zum Suedpol weiter.

Aus unserem Ausflug sehen wir auch noch Meerotter. Was fuer ein Tag!

Am Abend fahren wir mit dem Bus nach Puerto Montt zurueck.

Sonntag. 7. Oktober 2007

Nach einer weiteren Nacht in Puerto Montt fahren wir fuenf Stunden Richtung Norden nach Villarrica, einem sehr beliebten chilenischen Ferienort am See mit Aussicht auf den gleichnamigen Vulkan.

Diesen Tag verbringen wie am See und gegen Abend entscheiden wir uns, morgen den Vulkan zu besteigen. Wir buchen also eine Tour...

Montag, 8. Oktober 2007

Ein Fahrer bringt uns mit etwas Verspaetung nach Pucon, wo wir in einem Sportgeschaeft die Bergsteigerausruestung beziehen. Es gibt wasserfeste Schuhe und einen Rucksack voll mit wichtigen Utensilien wie warme Hosen und Jacke, Helm, Raubueberfallmuetze, Handschuhe und einem Eispickel. All das Material werden wir spaeter ncoh brauchen.

Gut gelaunt machen wir uns bei schoenem Wetter mit einem Buessli auf Richtung Vulkan. In sechs Stunden wollen wir 1600 Hoehenmeter bezwingen. Der Krater des Vulkans ist 2800 M.ue.M. und wir starten auf 1200 M.eu.M.

Gemuetlich laufen wir los uns machen alle dreissig bis vierzig Minuten eine Pause. Zu unserem Glueck begleitet uns fuer kurze Zeit sogar ein Kondor, ein gigantischer Raubvogel mit einer Fluegelspannweite von ueber drei Metern! Wau.

Spaeter teilt sich unsere Gruppe. Iris und ich bleiben bei den langsamen und finden, dass wir den Aufstieg in diesem Tempo locker schaffen werden. Doch ploetzlich aendert sich das Wetter und wir befinden uns mitten in den Wolken und ein eiskalter, starker Wind pfeift uns um die Ohren. Wir muessen uns gegen den Wind lehnen, um nicht von ihm umgeluftet zu werden. Es ist brutal. Da wir kaum sehen und der Untergrund mittlerweilen gefrohren ist, muessen wir uns auf jeden Schritt konzentrieren. Mir ist es nicht mehr wohl. Zum Glueck haben wir Skistoecke dabei, die uns Halt geben.

Irgendwie erreichen wir den Kraterrand, doch ich sehe nichts, habe kalt und warte nur auf das Kommando, um den Rueckweg anzutreten. Ausserstande ein Foto zu schiessen, knippst uns wenigstens unser Guide ab. Und da sind wir. Iris und ich auf dem Vulkan Villarrica!



Das Hinuntersteigen ist zuerst muehsam, da wir uns auf jeden Schritt konzentrieren muessen und es extrem rutschig ist, doch dann beginnt uns der Tripp wieder Spass zu machen. Wir duerfen naemlich in vorgespurten Rinnen hinunterruschen. Toll! Der Eispickel dient uns als Bremse. So kommen wir rasch und sicher wieder an den Fuss des Vulkans.

Abends geniessen wir eine wohlverdiente Dusche und bekommen noch Gratulationen von unserem Hostalchef. Was fuer ein Erlebnis!

Dienstag, 9. Oktober 2007

Wellness ist nun angesagt. Wir werden von einem lokalen Shuttledienst von Conaripe aus zu den heissen Quellen gebracht. Im warmen Wasser entspannen wir uns, bevor wir mit dem Nachtbus nach Santiago fahren.

Mittwoch, 10. Oktober bis Samstag, 13. Oktober 2007

In Santiago angekommen, deponieren wir unser Gepaeck im La casa roja und treffen dann Alexandra und Ingrid vor der Kathedrale. Zufaelligerweise sind sie auch gerade heute Morgen in der Stadt angekommen. Da sie am Abend weiterfahren, geniessen wir nun definiv unseren letzten Tag zusammen. Wir lassen die warmen Sonnenstrahlen beim Bummeln auf unsere Haut scheinen, essen auf dem Fischmarkt und fahren mit der Funicular auf den Hausberg Cerro San Christobal.

Und nun geniessen Iris uns ich die beiden letzten Tag noch zusammen. Wir wollen ein bisschen shoppen gehen, den Huegel Santa Lucia besteigen und nochmals die Aussicht ueber die Stadt auf uns wirken lassen, auf dem Gemuesemarkt essen und auf der Plaza de Armas herumsitzen und lesen, wie auch Leute beobachten, ein Eis essen... Das sind so unsere Plaene.

Am Samstag heisst es dann Abschied nehmen. Iris fliegt nach Hause und ich gehe weiter auf die Osterinsel und melde mich dann von da wieder.

Samstag, 13. Oktober bis 17. Oktober 2007

Die vier Tage auf der Osterinsel haben mir extrem gut gefallen und sie sind wie im Flug vorbei gegangen.

Am Sonntag ging ich erstmals zur Kirche und lernte bereits halb Hango Roa kennen. Mein Hostal war direkt an der Hauptstrasse, des 4000 Seelendorfes, das gleichzeitig die Hauptstadt der Insel und sowieso das einzige Dorf auf Easter Island ist.

Spaeter wollte ich mit dem Velo den Vulkan Rano Kau erfahrend, was sich aber mit diesem Velo und diesen Strassen als nicht so einfach herausstellte. Als ich am Schieben des Fahrrades war, pickten mich dann gluecklicherweise zwei einheimische Paerchen auf, die mich gerade in den Nationalpark mitnahmen und mir am naechsten Tag die Insel zeigten. Es war so spannend zu hoehren, wie sie leben und was sie ueber die Geschichte ihrer Insel zu berichten habe.

Insgesamt hat es hier mehrere hundert Moais, die auf der ganzen Insel zerstreut herumliegen oder stehen. Sie alle wurden beim Vulkan Rano Raraku aus dem Fels gehauen und dann, wie weiss man noch nicht definitiv, an ihre jetzigen Standorte transportiert. Der groesste Moai ist ueber 20 Meter hoch und x Tonnen schwer.





Besonders gefallen hat es mir hier um den Vulkan und natuerlich bei den anderen Ahus. Schlussendlich habe ich in den vier Tagen die ganze Insel gesehen, doch ich waere gerne noch laenger geblieben. Die Menschen sind hier sehr freundlich, jeder gruesst jeden und kennt auch fast jeden. Ich habe mich hier sehr wohl gefuehlt und wenn ich mehr Zeit gehabt haette, waere es mir nicht langweilig geworden, all die Ahus und Moais nochmals zu sehen.

Auf jeden Fall sind Chile und die Osterinsel eine zweite Reise wert und ich freue mich jetzt schon darauf, eines Tages hierhin zurueckkehren zu koennen.

So, und nun geht mein Reisebericht bei Franzoesisch Polynesien weiter...

Viel Spass beim Lesen.

Evi